Leonardo da Vinci - zum 500. Todestag

18.03.2019 19:00 Uhr : Hörsaal IX, Uni Bonn Hauptgebäude

armselig ist der Schüler, der seinen Meister nicht übertrifft

Forster
Ulrich Forster

 

Am 2. Mai 1519 stirbt Leonardo da Vinci im französischen Amboise. Damit jährt sich zum 500. Mal der Todestag eines der größten Künstlers aller Zeiten. Oder ist diese Beschreibung eine maßlose Überhöhung, wird die Bedeutung des Künstlers vielleicht völlig überschätzt? Ohne Frage scheinen jene 450 Millionen Dollar für seinen „Salvator Mundi“ – der mit weitem Abstand höchste Summe, die je für ein Gemälde bezahlt wurde - geradezu absurd für ein Bild in problematischem Erhaltungszustand und von nicht unumstrittener Zuschreibung. Ebenso befremdlich, wie die unbegreiflichen Massen, die sich täglich vor der „Mona Lisa“ im Louvre drängen und die achtlos an unzähligen Meisterwerken in dem Museum vorbei gehen.

Es ist nicht leicht, die Bedeutung der Malerei Leonardo da Vincis ruhig und sachlich einzuordnen und zu beschreiben. Der Bildervortrag will diesen Versuch dennoch unternehmen und die wichtigsten Gemälde Leonardos vergleichend den Werken seiner Zeitgenossen gegenüberstellen.

 

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