MATTINATA ITALINANA

29.01.2017 11:00 Uhr Hotel Steigenberger auf dem Petersberg

Festliches Konzert mit dem Thomas Wise und dem Schnitzler-Quartett

Der amerikanische Pianist Thomas Wise spielt mit dem „Schnitzler Quartett“ (Werner von Schnitzler und Eduard Bayer, Violine -  Micha Pfeiffer, Viola - Yan Vaigot, Violincello) Werke von Antonin Dvorak, Ottorino Respighi und Robert Schumann:

Robert Schumann: Klavierquintett Es-dur op. 44
Allegro brillante
Un poco largamente
Scherzo Molto vivace
Allegro, ma non troppo

Ottorino Respighi: Klavierquintett f-moll( 1902)
Allegro
Andantino
Vivacissimo

Antonin Dvorak:Klavierquintett A-dur op. 81
1. Satz Allegro, ma non tanto


Anschließend feiern wir, wie gewohnt, den Beginn unseres Gesellschaftsjahres zusammen beim großen italienischen Buffet

 

  Thomas Wise

Der amerikanischer Pianist und Dirigent Thomas Wise wurde an der Interlochen Arts Academy in seinem Heimatstaat Michigan ausgebildet sowie an der New Yorker Juilliard School, der Kölner Musikhochschule und in London. Zu seinen wichtigsten Lehrer zählten Bartók- Schüler György Sándor, Aloys Kontarsky und Peter Feuchtwanger.

2001 wurde Thomas Wise an die Hamburgische Staatsoper als Solorepititor verpflichtet, 2004 kam er als Studienleiter an die Bonner Oper. In Bonn hat er sich ein breites Repertoire als Operndirigent erarbeitet und leitete viele Repertoirevorstellungen von Purcell bis Hindemith. Highlights der letzten Jahre waren auch die Foyerkonzerte der Reihe „OperaXtra" mit Ensemblemitgliedern der Bonner Oper. So entstanden Programme mit Liedern und Klavierwerken von Beethoven, Chopin, Schumann, Schubert, Hindemith, Liszt und eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit Künstlern wie der Bariton Giorgos Kanaris oder der Tenor Tamás Tarjányi. Im Februar 2010 trat er als Pianist bei einem Liederabend mit der Sopranistin Brenda Roberts in der Carnegie Recital Hall in New York auf. Mit der Geigerin Nobu Wakabayashi  hat er das Gesamtwerk für Violine und Klavier von Charles Ives  als CD  aufgenommen.

Schnitzler-Quartett   Schnitzler Quartett (Foto: Horst Helmut Schmeck)

Das Schnitzler Quartett erhielt bereits kurz nach seiner Gründung im Juli 2010 ein Stipendium der Dörken-Stiftung, das ihm zahlreiche Auftritte in Deutschland verschaffte.

Nach dem Debüt in der Kölner Philharmonie mit Dvoraks Klavierquintett A-dur folgte im November 2010 das vom WDR live übertragene, von Harald Schmidt moderierte, Eröffnungskonzert der Reihe „Lieblingsstücke“ des Klassikforums sowie weitere vom WDR mitgeschnittene Konzerte. Im März 2011 trat es bei einem Benefizkonzert zum 100. Geburtstag von Freya von Moltke (in Anwesenheit des damaligen Bundespräsidenten Wulff) auf. Gastspiele im Beethovenhaus in der Reihe „young stars“ und auf Schloss Raesfeld in der Reihe „Best of NRW“ wurden in der Presse gefeiert.

Weitere Auftritte hatte das Quartett beim „Rheinischen Streichquartettfestival“ des WDR im Kölner Sendesaal im Juni 2012 sowie in Münster in der Serie „Chapeau Classique“. Bruckners Streichquintett F-dur stand im Mittelpunkt eines Auftritts anlässlich des Zyklus „Mozart meets Bruckner“ bei einem Konzert in Bad Salzuflen im Mai 2012. In der Reihe "Meister von morgen" war das Schnitzler Quartett mit dem jungen Pianisten Andreas Domjanic sowie bei den "Spitzentönen" in Köln zu hören. Außerdem debütierte das Quartett beim Festival Mecklenburg-Vorpommern. Weitere Konzerte in Stuttgart und in Köln wurden vom Deutschlandradio Kultur und SWR mitgeschnitten. Im Januar 2014 gewann das Schnitzler Quartett den 1. Preis beim Carl-Wendling-Wettbewerb in Stuttgart. Neben zahlreichen Konzerten, die u.a. vom WDR , Deutschlandfunk und SWR mitgeschnitten wurden trat das Schnitzler Quartett bei einem Jubiläumskonzert zum 100jährigen Bestehen des Berliner Rundfunkchores auf, wo es das 8. Streichquartett von Schostakowitsch interpretierte und auch an der Erstaufführung der „National Anthems“ für Chor und Streichquartett von David Lang mitwirkte.

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